Perfomance / Artist seit 2009

Komponist | Live-Musiker | Performance-Künstler

Die Vision: Klang als Brücke

Meine Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen präziser Komposition und der radikalen Hingabe an den Augenblick. Ich erschaffe klangliche Erzählungen, die über das rein Musikalische hinausgehen: Narrative Soundtracks im Cut-Up-Stil – detailverliebt, reproduzierbar und atmosphärisch dicht.

Im Kontrast dazu steht meine Arbeit im Live-Kontext. Hier verstehe ich mich als Maler an einer klanglichen Staffelei innerhalb des Orphaeums. Mein Ziel ist es, die Brücke zwischen Performer und Publikum zu schlagen, die Schwingungen zweier sich fremder Räume zu synchronisieren und nach dem „Atem des Moments“ zu forschen. Es ist explorative, improvisierte Musik, die auf festgelegten Stimmungen und Skalen fußt, aber in der Ausführung die absolute Freiheit der Vermittlung sucht.

Theaterpädagogisches Wirken (BuT®)

In meiner pädagogischen Arbeit übertrage ich die Philosophie des Living Theatre (Julian Beck) auf lebendige Lehrkonzepte. Der Fokus liegt dabei auf der Verbindung von Klang, Bewegung und radikaler Prozesshaftigkeit.

  • Inklusion & Empowerment: In meinen Projekten (u. a. in Rumänien und Deutschland) nutze ich Klang als barrierefreies Kommunikationsmittel, um Räume für Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Fähigkeiten zu öffnen.
  • Arbeit mit Jugendlichen & Generationen: Ich begleite junge Menschen dabei, ihre eigene Stimme im „freien Theater“ zu finden – ohne fertige Antworten, im Sinne einer gemeinsamen Forschungsreise.
  • Körperorientierung: Tief verwurzelt in der Butoh-Tradition, vermittle ich Theater als ganzheitliche Erfahrung, bei der das „Hören mit den Füßen“ zur Grundlage der Präsenz wird.

 

Künstlerisches Profil & Expertise

  • Komposition: Erstellung hörspielartiger Soundtracks (u.a. für die Open-Space-Performunion).
  • Live-Performance: Interdisziplinäre Begleitung von Tanz, Theater und Raum-Installationen.
  • Technik & Stil: Cut-Up-Techniken (nach Burroughs), Loop-Recording, Echoraumsysteme, Micro-Tuning und Orff’sches Instrumentarium.
  • Fokus: Auflösung der „vierten Wand“ zwischen Akteur und Zuschauer; Klang als Medium der Raum-Zusammenführung.

 

Meilensteine & Dokumentation (Auszug)

  • 2019 – 2024: Diverse Produktionen und Klangforschungen in Rumänien.
  • 2018 – 2020: Produktionen an der Athanor Akademie (u.a. Zwischen den Grabsteinen & Sommernachtstraum).
  • Seit 2009: Kompositionen für die Open Space Performunion (Dokumentationen unter openspace32.de).
  • 2012: „The Orphaeus Rising“ – Soundinstallation & Solo-Live-Performance. Einsatz von Publikums-Mikrofonie zur direkten Live-Collage von Gesprächsfragmenten.
  • 2012: „Das Orpheus-Orakel“ – Quartett-Performance (u.a. mit Philip Kevin Brehse). Eine klangliche Auseinandersetzung mit dem Wandel der Zeit und dem Spiegel der Zukunft.
  • „The Alchemic Marriage“: Regie & Sound für eine psychonautische Reise basierend auf Texten von Artaud, Crowley und Rimbaud.
  • Film: Mitwirkung als Darsteller & Sprecher in Kurzfilmen (u.a. The Tell-Tale Heart, Filmhochschule Babelsberg)
    • produktionen an der Athanor Akademie 2018-2020 (Zwischen den Grabsteinen & Sommernachtstraum)
    • diverse Produktionen in Rumänien zwischen 2019-2024

    ••Open Space Lilien Salon ( in Berlin und in Passau)

  •  

Curator → Konzeptueller Performance-Event

Doku.in 2012 'Looping Love'
war ein performativer Event mit über 8 Gästen, welche ihre eigene Darbietung mitbrachten; das Maintheme war Pflichtthema des Abends und jeder von den kuratierten Gästen wurde im randomprinzip einmal während ihrer Darbietung geloopt. Außerdem gab es vom Orphaeum drei Darbietungen (Opener – Midtaste – und zu guterletzt Finishing-Loopshow der über den
Abend entstandenen Loops mit Lesung eines Darsteller-Faltblattes aller. einschließlich Einladung an alle Beteiligten zur Vermengung im Jam … zur party mit zwei Dj's bis in den Morgen hinein.


Doku.in 2013 zum CTM-Festival in der Loophole:

'Love-Loopers-Day' ähnlicher Aufbau wie bei Looping Love nur waren 20 Performer und begann nachmittags und endete ohne DJ's und es wurden außen/innen Räume bespielt und der Publicspace au der Straße ebenso... einschließlich eines ganz besonderen Artist-talk geleitet durch Philip Kevin Brehse im Blindfoult; außerdem wurde Stationsweise ein Goldbaren als Performative Gold weitergereicht.

Seit 2019 Open Space Performunion e.V.

außerdem übernahm ich die von Philip Kevin Brehse ins Leben gerufenen LILIENSALON in meine vereins-kurative Verantwortung als Format des Open Space Performunion e.V. für welchen ich seit geraumer Zeit Vize-Vorstand bin.

Des weiteren liegt das Artist-Support-Artists-Format in Kollectiver Verantwortlichkeit und außerdem beinhaltet das Open Space Workshop-Format auch, welches das dritte Vereinsformat ist immer zusätzlich eine Produktive Darbietung.

Darsteller / Kleindarsteller für Kurzfilme

Doku.in 2012 Der Studentenfilm: The_Tell-tale-heart  / Filmhochschule Babelsberg

Sprecher

diverser Eigenproduktionen - various in-house productions

AKTUELL/ unter der Absicht  unbearbeitet   eine Datei  hinzuzufügen ,  'PEACE!'Poetry-Lars Crosby Jan.2020

 

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Sur-Vivre

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Musiker (Konzept / und in was)

Strategische Vereinsarbeit & Vorstandschaft
Schwerpunkt: Das Orphaeum als institutionelles Resonanzfeld
In meiner Funktion als Vizevorstand der Open Space Performunion e.V. verstehe ich Vereinsarbeit als eine Erweiterung meiner künstlerischen Praxis. So wie das Orphaeum im Spiel die Brücke zwischen Akteuren und Publikum schlägt, begreife ich meine Vorstandstätigkeit als das Schaffen und Sichern von stabilen Räumen für interdisziplinäre Freiheit.
  • Kuratierung & Vision: Strategische Weiterentwicklung des Vereins als Plattform für explorative Kunstformen. Ich setze mich dafür ein, dass die Grenze zwischen Mensch, Maschine und Raum – ein Kernthema meiner klanglichen Arbeit – auch strukturell in unseren Projekten (wie dem Lilien Salon) erfahrbar bleibt.
  • Netzwerk-Architektur: In der Tradition des Living Theatre fördere ich Strukturen, die den „Atem des Moments“ in der Vereinsarbeit zulassen. Das bedeutet: Klare organisatorische Skalen (Satzung, Administration), innerhalb derer sich die künstlerische Improvisation unserer Mitglieder sicher entfalten kann.
  • Schnittstellenmanagement: Als Vizevorstand fungiere ich oft als klanglicher und organisatorischer „Vermittler“. Ich synchronisiere die Bedürfnisse unterschiedlicher Sparten (Tanz, Theater, Bildende Kunst) und sorge dafür, dass der Verein als harmonischer Resonanzkörper in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.
  • Archivierung & Dokumentation: Verantwortung für die Bewahrung des klanglichen und performativen Erbes der Performunion. Seit 2009 pflege ich das Archiv der hörspielartigen Soundtracks als essentielles Gedächtnis unserer kollektiven Forschung.
 
„Vereinsarbeit bedeutet für mich, das Orphaeum des open space performunion e.v. und die performunion ins Institutionelle zu übersetzen: Einen Raum zu halten, in dem Begegnung möglich wird und die 'vierte Wand' zwischen Kunstproduktion und Gesellschaft fällt.“

Drawings, Collages & Writings

diverse bildene Kunsterzeugnisse ...